Demonstration am „Internationalen Aktionstag gegen die militärische Besatzung in Rojava und Afrin“ in Jena

Jena. Zirka 100 Menschen demonstrierten, bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, gegen eine drohende Türkische Offensive, in die kurdischen Gebieten Nordsyriens. Diese sei zunehmend wahrscheinlich, seit die Vereinigten Staaten ihr Militär abziehen.

In diversen Redebeiträgen, auf der Demonstration am Montag, wurde vor Militäraktionen der türkischen Streitkräfte gegen Rojava gewarnt. Im besonderen Recep Tayyip Erdoğan, der türkische Präsident wurde kritisiert. Dieser habe aus der Türkei einen faschistischen Staat gemacht. Es gäbe keine freien Wahlen mehr und keine Pressefreiheit. Auch sollen die türkischen Truppen in Syrien IS-Gruppen direkt unterstützen.

Auch die Bundesrepublik wurde für ihre Unterstützung des Regimes in Ankara kritisiert. So wurde im Besonderen Waffenverkäufe und die militärische Unterstützung, im Rahmen des Nato-Bündnisses, für die Türkei angeprangert.

Die Demonstration, welche am Holzmarkt startete und am Ernst-Abbe-Platz endete, war bunt gemischt. Es gab eine Gruppe kurdischer Menschen, die ihren Protest zum Ausdruck brachten. Auch Linkspartei und MLPD solidarisierten sich mit den Kurden in Nordsyrien.

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