Fridays for Future Jena: Symbolische Demonstration anlässlich des 5. Globalen Klimastreiks

Am kommenden Freitag findet der 5. Globale Fridays for Future Klimastreik statt, am 24.04. wäre in Jena, bundesweit und global wieder gestreikt worden.

Zuletzt verlagerten sich fast alle Aktionen der weltweiten Fridays for Future Bewegung in das Internet. 

Am 24. April ruft Fridays for Future Jena zu verschiedenen Aktionen auf: So sollen Flyer und Kreidebotschaften in der Stadt verteilt werden. Außerdem wird es unter Einhaltung der Hygienebedingungen eine symbolische Demonstration geben, bei der wenige Menschen mit Bannern einen Demonstrationszug nachahmen. Unter dem Slogan #fighteverycrisis fordern wir, dass die Politik in der Klimakrise genauso mutig, konsequent und klarsichtig handelt, wie in der gegenwärtigen globalen Pandemie. Auch in Zeiten der physischen Isolation geht der Kampf gegen die Klimakrise weiter.


Eine Jenaer Fridays for Future-Aktivistin äußert sich zur Bedeutung von Klimapolitik in der aktuellen Lage: „Die Klimakrise pausiert nicht, bis die Menschheit das Virus in den Griff bekommen hat. Die klimabedingte Zerstörung unserer Lebensgrundlagen schreitet auch in diesen Monaten unvermindert voran. Aber die Covid19-Pandemie hat uns auch erstaunliche Handlungsmöglichkeiten vor Augen geführt: Von heute auf morgen wurden in Wirtschaft und Gesellschaft radikale Maßnahmen ergriffen. Lasst uns der Klimakrise mit der gleichen Entschlossenheit entgegentreten!“


Zum Veranstaltungsformat erläutert eine weitere Aktivistin: „Überall und auch in der Klimabewegung hat sich seit Ausbruch der Pandemie viel geändert. Selbstverständlich können Großdemonstrationen nicht wie geplant stattfinden. Trotzdem bleibt die Klimakrise ein aktuelles zentrales politisches Anliegen. Am Freitag gehen wir symbolisch und ohne Infektionrisiko für all diejenigen auf die Straße, die sonst zu den Fridays for Future Globalstreiks kommen. Wir sind immer noch viele und immer noch laut!“


Ein Aktivist ergänzt: „Auch klimapolitisch stehen wir vor wegweisenden Entscheidungen. Nach den umfangreichen Corona-Maßnahmen wird jetzt überall auf der Welt entschieden wie es weiter gehen soll. Zu oft geht es dabei nur um die Vermeidung der drohenden Wirtschaftskrise. Gerade jetzt müssten wir uns aber fragen wie es weitergehen soll. Wir wollen nicht wieder zurück zum ‚business as usual‘, wir wollen eine sozial-ökologische Transformation, wie sie zum Beispiel ein Klimakonjunkturpaket bringen würde!“

Die Aktivist*innen geben genauen Ort und Zeit nicht bekannt um Ansammlungen von Menschen zu vermeiden.

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