Grüne hinterfragen die Prämien innerhalb der Stadtverwaltung

Polina Tankilevitch at Pexels

Der Dank gebührt allen Corona-Helfenden in der Corona-Krise

Mit einer kleinen Anfrage machte der Fraktionsvorsitzende der Grünen Heiko Knopf im vergangenen Stadtrat auf Prämien innerhalb der Stadtverwaltung aufmerksam. Diese Prämien sollen an Mitarbeitende ausgezahlt werden, die sich in der Corona-Zeit außergewöhnlich stark eingesetzt haben. „Nach wie vor gebührt der geleisteten Arbeit der Verwaltung großer Dank und allerhöchster Respekt.“ erklärt Knopf. „Nichtsdestotrotz sind Prämien angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation, der Existenz bedrohlichen Lage für viele Menschen in der Stadt und auch wegen der Haushaltssperre kritisch zu hinterfragen.“
Heiko Knopf macht darauf aufmerksam, wie viele Menschen sich in den letzten Monaten durch uneigennütziges Handeln für die Gesellschaft eingesetzt haben. Viele haben täglich für ihre Nachbarn eingekauft oder tagelang Masken genäht. „Durch ganz unterschiedliches, selbstloses Engagement haben viele Leute die Gesellschaft auf ihre Weise zusammengehalten. Jeder von diesen Helfenden hat Tolles geleistet und hätte es verdient, honoriert zu werden.“ meint Knopf. Bemerkenswert ist für die Grünen zudem, dass sich der Personalrat gegen die Prämien in der Stadtverwaltung ausgesprochen hat. Der Personalrat begründet, dass sich alle Mitarbeitenden besonders eingesetzt haben und Prämienzahlungen zudem konträr zu beschlossenen Personalkosteneinsparungen laufen.
Dr. Magret Franz, Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende des Finanzausschusses weist darauf hin, dass auch tarifliche Erfolgsprämien und leistungsorientierte Bezahlung ein bereits vorhandenes und übliches Mittel sind, um das Engagement von Mitarbeitenden auszuzeichnen.

Weitere außertarifliche Prämien, wie sie derzeit angedacht sind, seien daher nicht notwendig.

Pressemeldung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Jena

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