AfD-Stammtisch in Kahla gefloppt! NIKA Jena demonstriert in Kahla

NIKA (Nationalismus ist keine Alternative) Jena und Crew haben heute an einer Kundgebung von ihren Freund*innen von AIS (Antifaschistisch Initiativ Solidarisch) teilgenommen. Anlass der Kundgebung war ein AfD-Stammtisch der Hetzer Dirk Luge und Denny Jankowski in Kahla.

Sprecherin Lisa Stabol bewertet die Aktion als vollen Erfolg: „Während wir mit bunten Transparenten, netter Musik, interessanten Redebeiträgen und stabilen Menschen einen gelungenen antifaschistischen Protest auf die Beine gestellt haben, sah es bei der AfD so traurig, wie in ihren Wahlprogrammen aus. Es waren deutlich mehr Gegendemonstrant*innen am Start, als Besucher*innen bei der AfD-Veranstaltung.“

Das Ziel des heutigen Tages ist voll aufgegangen: „Antifaschist*innen aus Jena und dem Umland halten gegen rechte Hetze zusammen. Und das in der Provinz, in einer Stadt wie Kahla, welche laut Spiegel „eine Neonazihochburg und rechte Komfortzone“ ist“, so Aktivist*innen in einem Statement.

Wenn ihr über weitere Aktivitäten informiert bleiben möchtet, liket gerne NIKA Jena bei Facebook.

NIKA Jena ist ein Mobilisierungsnetzwerk verschiedener Gruppen und Einzelpersonen in Jena. Es geht darum antifaschistische Intervention in Jena besser zu koordinieren, Informationen zu sammeln und breit zu mobilisieren.

Dabei folgen wir folgenden Grundwerte: Antifaschismus, Antirassismus, Queer-Feminismus, Klimagerechtigkeit. Wir dulden keinen Antisemitismus und setzen uns für eine offene und solidarische Gesllschaft ein.Unser Ziel ist es, rechten und menschenverachtenden Parteien, Personen und Gruppierungen nicht ohnmächtig gegenüber zu stehen, sondern mit einer entsprechenden Mobilisierung auf diese zu reagieren. Dazu wollten wir entsprechende Strukturen aufbauen, um szeneintern und -extern reagieren und agieren zu konnen.

NIKA ist eine bundesweite Plattform als Basis für breitgefächerte Mitmach-Kampagnen gegen Abschottung und Rassismus. Die neuen Faschist*innen von AfD und co. wollen an die Macht: Die Landtagswahlen in Ostdeutschland sollen ihr Dammbruch werden. Aber wir wissen der Rechtsruck wird nicht in den Parlamenten gestoppt werden, sondern nur von unten gemeinsam, grenzenlos und solidarisch. Wenn die Rechten jetzt zeigen, zu was sie fähig sind, werden wir zeigen, dass wir zusammenhalten.

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