Mittwoch, Juli 28

Schlagwort: Kultur

„Ich glaube an den öffentlichen Raum“ – Schauspielerin Elisa Ueberschär über die Krise der Kultur
Allgemein, Feuilleton, Schlagzeilen

„Ich glaube an den öffentlichen Raum“ – Schauspielerin Elisa Ueberschär über die Krise der Kultur

Elisa Ueberschär kann als freie Schauspielerin für Theater und Fernsehen ein Lied davon singen, welche doppelten Standards bei Kulturschaffenden angelegt werden, wenn es um Arbeitsverbote zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geht. Sie war im Theaterhaus Jena letzten Oktober in der Inszenierung "Zur Wartburg" zu sehen, das bald nach der Premiere aufgrund neuer Kontaktbeschränkungen wieder auf Eis gelegt wurde. Fürs Fernsehen spielt sie unter anderem bei der Kinder-Soap "Schloss Einstein" mit. Ich treffe sie zu einem Videogespräch, um nach einem Jahr Kulturkrise Bilanz zu ziehen. Rettungspakete - eine ungleiche Gewichtung Die Atmosphäre ist entspannt, die Lage ernst. Zu Beginn unseres Gesprächs macht mich Elisa Ueberschär auf ihren Pullover aufmerksam, der die Aufschrift "#monike" träg...
Doppelhaushalt Jena: Gemeinwohl versus Wachstum
Politik, Regional (Jena), Schlagzeilen

Doppelhaushalt Jena: Gemeinwohl versus Wachstum

Jena. Zwischen 50 und 100 Menschen versammelten sich am Donnerstag um 16 Uhr anlässlich der Stadtratssitzung zum Haushaltsentwurf 2021/22 für Jena vor dem Volkshaus. Vorbereitet hatte die Kundgebung das Bündnis solidarische Stadt, das sich gegen das Haushaltssicherungskonzept (HSK) des Stadtrates gegründet hatte. Das HSK sah viele Kürzungen im sozialen und kulturellen Bereich vor und konnte aufgrund einer coronabedingten Ausnahmeregelung auf Landesebene für das Jahr 2021 umgangen werden. Nach diesem sogenannten zweiten Mantelgesetz ist ein Finanzplan ohne Haushaltssicherungskonzept für verschuldete Kommunen unter der Bedingung möglich, dass "mit der Haushaltssatzung alle Sparmöglichkeiten ausgenutzt sowie alle Ertrags- und Einzahlungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden und im Finanzplanungs...
Kurzfilmfestival „cellu l’art“ findet online statt
Regional (Jena)

Kurzfilmfestival „cellu l’art“ findet online statt

Jena. Das 21. Kurzfilmfestival des studentischen Vereins cellu l'art wird aufgrund der Kontaktbeschränkungen vom 18. bis 21. Dezember online stattfinden, wie die Organisator*innen auf ihrer Webseite ankündigten. Es wird ein internationales Lineup mit Publikumsabstimmung als Teil des Filmwettbewerbs geben. Die Gewinnerfilme der Jury und des Publikums werden am Sonntag dann noch einmal gezeigt werden. Dazu kündigte cellu l'art mehrere Specials an. Programmdetails, Tickets und Login sind über das Online-Kulturnetzwerk Culturebase verfügbar. Das Programm lässt filmische Verarbeitungen von Unterdrückung, Körperlichkeit, Voyeurismus, Queerness und vielen weiteren Themen erwarten. Die Themenblöcke können entweder über einen Festivalpass oder einzeln angesehen werden. (pj)
Die Hans-Berger-Straße wird nicht umbenannt
Allgemein, Feuilleton, Regional (Jena), Schlagzeilen

Die Hans-Berger-Straße wird nicht umbenannt

Jena. Der Kulturausschuss der Stadt Jena tagte am Dienstag und beriet über einen Antrag von Martin Michel (Die Guten) von letztem Jahr, der vorsah, die nach dem Neurologen und ehemaligen Rektor der Uni Jena Hans Berger benannte Straße in Lobeda umzubenennen. Begründet wurde der Antrag mit der dokumentierten Verstrickung des Wissenschaftlers in die Zwangssterilisationen des NS-Regimes. Der Ausschuss lehnte die Umbenennung mit sieben gegen eine Stimme (mit einer Enthaltung) ab, entschied sich aber gleichzeitig für den im Antrag vorgesehenen Plan, eine dauerhafte Informationstafel aufzustellen, die die im Aushandlungsprozess gewonnenen kritischen Einsichten reflektiert. In die Beratung über die Causa Berger waren Expert*innen wie der Stadthistoriker Rüdiger Stutz und Verantwortliche des ...
Projekthaus „Emils Ecke“ wird saniert
Pressemeldungen, Regional (Jena), Schlagzeilen

Projekthaus „Emils Ecke“ wird saniert

Ein weltoffener Treffpunkt für Studierende in Jena-Lobeda entsteht Der Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft(TMWWDG), Herr Carsten Feller, überreicht dem Studierendenwerk Thüringen am 23. Juli einen Zuwendungsbescheid über Mittel für die Sanierung des Projekthauses „Emils Ecke“. Im Stadtteil Jena-Neulobeda, in dem viele Studierende der beiden Jenaer Hochschulen wohnen,soll mit dieser Maßnahme die Basis für die Schaffung eines weltoffenen Treffpunkts gelegt werden, der für Studierende die Möglichkeit für vielfältige kulturelle Initiativen und Projekte bietet. Mit den Mitteln des Freistaats Thüringen wird die technische Infrastruktur und Sicherheit des Gebäudes wiederhergestellt, das bis Ende 2018 von einem Studentenclub genutzt wu...
JenaKultur kündigt wöchentliche „Straßenpflaster-Festspiele“ an
Regional (Jena), Schlagzeilen

JenaKultur kündigt wöchentliche „Straßenpflaster-Festspiele“ an

Jena. Die Werkleitung des städtischen Betriebs JenaKultur kündigte heute eine Veranstaltungsreihe namens "Straßenpflaster-Festspiele" an, bei der lokale Künstler*innen an verschiedenen Orten in der Innenstadt kleine Konzerte geben werden. Die Aktion wird von 25. Juli bis 26. September jeden Samstag von 15 bis 18 Uhr stattfinden. Der Werkleiter Jonas Zipf begründete das Vorhaben mit dem Ausfall der Kulturarena aufgrund der Coronakrise und der finanziellen Notlage von freien Künstler*innen, die auf Honorare von JenaKultur-Projekten angewiesen sind. Am Auftakt werden unter anderem die Folkband "Onkel Tims Hütte", ein Jazz-Duo mit Viola Michaelis und der syrische Straßensänger "In Between" beteiligt sein. Während im Bereich der klassischen Musik und des Theaters der Betrieb mit Abstandsreg...
OB Nitzsche startet Foto-Aktion zur Unterstützung der Kulturbranche
Regional (Jena), Schlagzeilen

OB Nitzsche startet Foto-Aktion zur Unterstützung der Kulturbranche

Jena. Der Oberbürgermeister der Stadt Jena Thomas Nitzsche (FDP) kündigte gestern in einer Pressekonferenz eine Charity-Aktion für die durch die Coronakrise "schwerst gebeutelte" Kulturbranche an. Damit antwortete er auf die "Night of Light", eine überregionale Aktion verschiedener Veranstalter*innen, bei der öffentliche Gebäude nachts mit rotem Scheinwerferlicht bestrahlt wurden, um eine Art Hilfesignal an Öffentlichkeit und Staat zu senden. Da Nitzsche eigenständig kein Rettungspaket zur finanziellen Nothilfe schnüren könne, habe er sich für eine "symbolische" Aktion entschieden. Nitzsche betonte eingangs die Hilfsbereitschaft, die seit Beginn der Coronakrise nicht nur von der Stadtverwaltung, sondern auch von der Bevölkerung ausgehe. Er lud Bürger*innen dazu ein, ihre eigenen Fotos ...

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